Der letzte Flunkenblogeintrag ist schon einige Monate her. Jetzt ist es Februar 2010, Flavia besucht seit einem halben Jahr den Kindergarten, kann seit einigen Wochen ohne Schwimmhilfe schwimmen und tauchen (!) und genießt es, unter Wasser die Augen offen zu haben und Späße zu machen. Sie spielt täglich intensiv mit ihren Duplo-Steinen und baut Ställe für ihre geliebten kleinen Ponies und Pferde, deren Abenteuern sie in ereignisreichen Rollenspielen ausgestaltet. Ihr Bettchen hat schon lange kein Gitter mehr, und sie ist eine vorbildliche große Schwester, die sich liebevoll und aufmerksam um ihren kleinen Bruder kümmert. Sie liebt es, Biene-Maja-DVDs zu schauen, und hat sich für den Karneval ein Biene-Maja-Kostüm ausgesucht.
Caius ist neun Monate alt, fühlt sich im Wasser auch wohl und hat schon alle vier Schneidezähne. Er krabbelt wie ein Weltmeister und richtet sich gelegentlich zu stattlicher Größe auf. In den letzten Tagen experimentiert er verstärkt mit unterschiedlichen Lauten. Nach wie vor ist er sehr musikalisch, und nichts beruhigt ihn so schnell und nachhaltig wie Martin Stadtfelds Bach-Interpretationen. Caius ist eine Frohnatur, ein aufgeweckter kleiner Bursche, der jedermann gerne sein freundliches Lächeln schenkt und dem überall die Sympathien zufliegen.
In den letzten Wochen hat Caius sehr stark unter dem Zahnen – ein oder zwei Backenzähne sind unterwegs – und den damit wie so oft einhergehenden Erkältungen gekämpft. Zahnen und Erkältung bedeuten Schlaflosigkeit, und ein schlafloser Caius bedeutet eine schlaflose Esther. Nachdem die so belastete Esther nun selbst seit mehr als vier Wochen schwer erkältet ist – trotz Gabe von Antibiotika und anderen Medikamenten -, und sich die Besserung wegen des Schlafmangels nur sehr zögerlich einstellt, könnte der Alltag momentan durchaus freudvoller sein. Wir können es alle kaum erwarten, daß Caius und Esther sich wieder von ihrem gesundheitlichen Tief erholen.

Als ich heute gegen fünf nach Hause kam, hatten Flunky und ich die Idee, gemeinsam einen Ausflug zu unternehmen. Schnell einigten wir uns auf die 